1. Sichern der Daten
Wie wertvoll sind Ihre Daten? Sichern Sie diese regelmässig auf externe Medien oder Online. Kontrollieren Sie, ob Ihre Daten tatsächlich gespeichert worden sind.
Wichtige Merkpunkte:
- Sichern Sie Ihre Daten regelmässig auf DVD, CD, eine externen Festplatte oder online.
- Prüfen Sie, ob die Daten im Backup auch enthalten sind und wiederhergestellt werden können.
- Je wichtiger die Daten sind, desto häufiger sollten Sie eine Sicherungskopie erstellen.
- Schliessen Sie eine externe Sicherungs-Festplatte nur bei Gebrauch an den Computer an, um der Gefahr eines Malware-Befalls entgegenzuwirken.
Heutzutage speichern Anwender auf ihren Computern immense Datenmengen: Textdokumente, E-Mails, Fotos, Videos, Musik und vieles mehr. Es ist nicht auszuschliessen, dass diese Daten durch Fehlmanipulation (z.B. versehentliches Löschen), wegen eines technischen Defekts (z.B. durch einen Defekt der Festplatte) oder durch Viren, Würmer und Trojaner teilweise oder gar komplett zerstört werden. Deshalb ist es unbedingt notwendig, die Daten jedes Computers regelmässig durch ein Backup auf externe Datenträger oder online zu sichern.
Mit Backupsoftware geht’s einfacher
Um ein Backup zu erstellen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine unkomplizierte Lösung ist das Erstellen einer Sicherungskopie der Daten auf eine externe Festplatte. Die Benutzer kopieren dazu ihre Dateien manuell vom eigenen Computer auf den externen Datenträger. Die externe Festplatte sollte nach Fertigstellen des Backups unbedingt vom Computer getrennt werden, damit die gesicherten Daten vor Viren, Würmern und anderer Malware geschützt sind. Für den Heimgebrauch genügt es in der Regel, alle paar Wochen ein Backup zu erstellen. Bei kleineren Datenmengen können als Speicher-Medium auch beschreibbare CDs oder DVDs eingesetzt werden. Bei sehr grossen Datenmengen ist eine Sicherung recht aufwändig – spezielle Backup-Programme können hier Abhilfe schaffen. So steht z.B. unter Windows Vista und Windows 7 mit “Sichern und Wiederherstellen” eine standardmässig installierte komfortable Backup-Funktion zur Verfügung. Für Mac-User bietet sich die mit dem Betriebssystem ausgelieferte “TimeMachine” an (ab Mac OS X Leopard 10.5.x). Bewahren Sie den Datenträger, auf welchem sich das Backup befindet, möglichst getrennt vom Computer an einem anderen Ort auf: Denken Sie daran, dass zum Beispiel im Falle eines Brandes auch ein Backup-Datenträger zerstört werden kann.
2. Schützen mit Virenschutzprogramm
Welche Viren gelangen auf Ihren Computer? Praktisch keine, wenn Sie ein Virenschutzprogramm installieren. Stellen Sie das Programm zudem so ein, dass es automatisch und regelmässig seine Virenliste aktualisiert und damit Gefahren abwehrt.
Wichtige Merkpunkte:
- Nutzen Sie führende und getestete Virenschutzprogramme der neusten Generation.
- Stellen Sie das Virenschutzprogramm so ein, dass es automatisch und regelmässig seine Virenliste aktualisiert und damit gegen die neusten Gefahren gewappnet ist.
- Systemcheck erfolgen: Lassen Sie dazu das Virenschutzprogramm alle Festplatten des Systems scannen (vollständige Systemprüfung).
- Prüfen Sie Dateianhänge in E-Mails immer mit Hilfe eines Virenschutzprogrammes auf Viren, Würmer und weitere Malware.
Ohne speziellen Schutz ist ein Computer den Gefahren im Internet hilflos ausgeliefert und oft innert kürzester Zeit mit Malware infiziert. Sämtliche auf dem Computer gespeicherten Daten können dann durch unbefugte Dritte eingesehen, manipuliert oder gar gelöscht werden. Für einen möglichst lückenlosen Schutz vor Gefahren wie Viren, Würmer, Trojaner und weiterer Malware muss der Computer mit einem stets auf dem aktuellsten Stand gehaltenen Virenschutzprogramm ausgestattet sein.
Benutzen Sie ein Virenschutzprogram
Das installierte Virenschutzprogramm muss immer mit Hilfe von automatischen Updates auf dem neusten Stand gehalten werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass neu entwickelte Schädlinge nicht erkannt werden und den Computer ungehindert infizieren können. Nachfolgend eine Liste von zum Teil kostenlosen Virenschutzprogrammen:
- avast! 4 Home Edition (http://www.avast.ch)
- AVG Free Anti-Virus (http://free.avg.de)
- Avira AntiVir (http://www.free-av.de)
- Comodo (http://personalfirewall.comodo.com)
- Kaspersky Anti-Virus (http://www.kaspersky.com)
- McAfee Anti Virus (http://www.mcafee.com)
- Microsoft Security Essentials (http://www.microsoft.com)
- Norman (http://www.norman.ch)
- Norton AntiVirus (http://www.norton.com)
- Panda Security (http://www.pandasecurity.com)
3. Überwachen dank Firewall
Ihr Computer öffnet im Internet viele unsichtbare Türen. Wenn Sie eine Firewall installieren, werden diese zuverlässig geschlossen. Zusätzlich überwacht die Firewall automatisch die Aktivitäten im Internet und alarmiert Sie bei Problemen.
Wichtige Merkpunkte
- Wenn Ihr Computer über eine Firewall verfügt, so aktivieren Sie diese unbedingt bevor Sie ihn mit einem Netzwerk verbinden.
- Laden Sie Softwareupdates und weitere Dateien und Programme nur herunter, wenn Ihre Firewall eingeschaltet ist.
- Halten Sie Ihre Firewall durch automatische Updates regelmässig auf dem neuesten Stand.
- Gewisse Onlinespiele verlangen das Öffnen von bestimmten “Zugangstüren” (sogenannten Ports). Achten Sie darauf, dass Sie nur gerade diese bestimmten Zugänge öffnen und deaktivieren Sie nicht die gesamte Firewall.
Wenn Benutzer im Internet surfen, öffnen sich auf ihren Computern unsichtbare “Zugangstüren”. Diese bieten eine Angriffsfläche für Attacken aus dem Internet. Eine auf dem Computer installierte Firewall schliesst diese Türen soweit als nötig und überwacht den Datenverkehr vom und zum Internet. Die Firewall alarmiert den Benutzer, wenn sie “verdächtigen” Netzwerkverkehr entdeckt.
Risikominimierung mit Hilfe einer Firewal
Falls ein Computer nicht durch eine Firewall abgesichert ist, können Angreifer die Internetverbindung für illegale Aktivitäten nutzen oder Daten auf dem Computer ausspionieren. Mit einer Firewall lässt sich dieses Risiko minimieren. Die Schutzwirkung der Firewall hängt aber von deren sachgemässen Konfiguration ab. Wie Virenschutzprogramme sind auch Firewalls als Zusatzsoftware erhältlich und können teilweise kostenlos vom Internet heruntergeladen werden. Die meisten Betriebssysteme (z.B. Windows XP ab Service Pack 2, Windows Vista, Windows 7, Mac OS X oder Linux) sind heutzutage jedoch bereits von Haus aus mit einer aktivierten Firewall ausgestattet. Prüfen Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Betriebssystems, dass dieser integrierte Schutzmechanismus auch tatsächlich aktiviert ist.

