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«Wie verhalten Sie sich verantwortungsbewusst? Indem Sie Ihren Computer mit einem cleveren Passwort aus einer Zahlen-Buchstabenkombination schützen. Wenn Sie gezielt entscheiden, wo und wann Sie Ihre Informationen im Internet preisgeben. Und wenn Sie dem Internet - mit gesundem Misstrauen - nicht alles glauben.» |
Wichtige Merkpunkte:
- Seien Sie im Internet stets misstrauisch und überlegen Sie sich gut, wo und wem Sie Ihre persönlichen Daten preisgeben.
- Finanzinstitute fragen nie per E-Mail nach einem Passwort und verlangen auf diese Weise auch keinen Passwortwechsel.
- Wählen Sie lange Passwörter (mindestens 8 Zeichen), bestehend aus willkürlichen Zahlen und Buchstabenkombinationen, ergänzt mit Sonderzeichen.
- Geben Sie Ihre Passwörter niemandem bekannt und falls nötig, bewahren Sie diese nur an einem sicheren Ort auf.
- Wenn Sie mit Ihrem Smartphone im Internet surfen und E-Mails lesen, seien Sie ebenso wachsam und skeptisch, wie wenn Sie dies zu Hause an Ihrem Computer oder auf dem Notebook tun.
- Achten Sie darauf, dass Sie für private Zwecke keine identischen Passwörter wie im Unternehmen verwenden.
- Von der Passwort-Speicherung innerhalb einer Anwendung (wie z. B. "Kennwort speichern" im Internet Explorer) raten wir wird grundsätzlich ab.
Meist ist der Benutzer selbst das grösste Risiko - lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten. Beim Phishing geben sich Betrüger in E-Mails als Ihre Bank aus und versuchen, Sie mit einem Link auf eine Website zu locken, die fast wie jene Ihrer Bank aussieht. Fallen Sie darauf herein und geben Ihre Zugangsdaten ein, können die Betrüger Ihr Konto plündern. Denken Sie daran: Ein seriöses Finanzinstitut wird Sie niemals per E-Mail nach Ihren eBanking-Zugangsdaten fragen. Seien Sie also in einem gesunden Mass misstrauisch.
Sorgfältiger Umgang mit Passwörtern
Kurze Passwörter (weniger als 8 Zeichen) welche nur aus Buchstaben oder Zahlen bestehen, sind ungeeignet und können von einem Angreifer mit wenig Aufwand in Erfahrung gebracht werden. Ebenso sind Benutzernamen, Namen von Kindern oder Haustieren sowie Geburtsdaten und bürgerliche Namen sehr schlechte Passwörter. Am besten eignen sich willkürliche mindestens 8-stellige Kombinationen aus Zahlen, Sonderzeichen sowie Klein- und Grossbuchstaben. Verwenden Sie für verschiedene Angebote im Internet verschiedene Passwörter, die Sie regelmässig ändern und niemandem bekanntgeben sollten. Merken Sie sich die Passwörter oder bewahren Sie sie an einem sicheren Ort auf.
Praktisch jeder Onlinedienst verlangt die Wahl eines Benutzernamens und eines Passworts. Kaum jemand ist in der Lage, sich die vielen Passwörter zu merken. Hierbei können so genannte Passwort-Manager eine Hilfe sein, welche alle Passwörter, geschützt durch ein sogenanntes Master-Passwortes, verschlüsselt speichern. Beispiele sind:
- Password Safe (http://www.passwordsafe.de)
- KeePass (englisch) (http://www.keepass.info)
- eWallet (englisch) (http://www.iliumsoft.com)





